Transport Flugzeug oder sehr lange Auto Fahrt?

    Transport Flugzeug oder sehr lange Auto Fahrt?

    Hallo Ihr Lieben,

    Wir sind Neu hier und haben uns entschieden, 2 Edelpapageien aus Düsseldorf zu adoptieren.
    Welche dringend ein Neues Zu Hause suchen. Und da wir eh auf der Suche nach 2 Neuguineer waren, dachten wir, dann geben wir diese 2 eine Chance. Wir bekommen im Januar eine 3.5 x 2.0 x 2.0 meter grosse Zimmervoliere, eigentlich nur für die Nacht, oder wenn niemand zu Hause ist. Kommt selten vor.
    Jetzt müssen wir natürlich die Vögel diese weite Strecke transportieren.

    Jetzt sind wir uns unsicher, ob wir die 7 h mit dem Auto fahren sollen, oder ob der Stress kleiner ist, wenn wir mit dem Flugzeug (Flugzeit 1 h 25 min + Verladung und co. Gesamtzeit ca 3-4 h) fliegen. Da sehen wir den riesen Nachteil, dass die Vögel im Frachtraum transportiert werden müssen, sprich wir haben keine Kontrolle oder Chance zu sehen ,wie es den Vögel geht. Wie gross ist die Gefahr dass Sie das nicht überleben? =(

    Die Vögel kennen Auto fahren nur bedingt, und Fliegen im Flugzeug gar nicht.

    Die zwei sind 7 + 8 Jahre jung, das weibliche Tier rupft sich, sind aber sonst beide gesund und munter. Kommen jedoch aus einer leider eher schlechteren Haltung.

    Was empfiehlt Ihr uns?
    Wenn Flugzeug, was für eine Transportbox empfiehlt Ihr? Eher kleiner, oder etwas grösser? Material? Abgedeckt, oder Sicht offen...?

    Wir wären extrem Dankbar für Eure Hilfe.
    Vielen Dank und freundliche Grüsse

    kurioso
    Hi

    Also ich denke mal meine würden das Auto bevorzugen. Am liebsten so das man noch nach draussen sieht. Meine lieben Autofahren.
    Erkundige dich vorher noch wegen der Einfuhr. Da gibts Gesetzliche Bestimmungen und irgendwelche Formulare musst du noch einreichen.
    Papageien haben keine Besitzer...Papageien haben Personal :-)



    Solange Menschen denken das Tiere nichts fühlen
    Müssen Tiere fühlen das Menschen nichts denken

    Hallo

    So oder so: man sollte Transporte und Verschiebungen auf das absolute Minimum beschränken, da dies zu Stresssituationen führt oder führen kann. Richtigerweise sollten die Tiere vorgängig mit passenden Stärkungsmittel vorbereitet und nach dem Transport damit wieder aufgebaut werden. Ich nehme aber an, dass Ihr vorgängig keine Einflussmöglichkeit habt.

    Ich würde auch die Autofahrt bevorzugen. Meines Wissens gäbe es noch die professionellen Tiertransportdienste, die dafür eingerichtet sind. Ich kann mir aber vorstellen, dass diese teurer sind als die eigene Fahrt.

    Man sollte die Fahrt mindestens zu zweit ausführen, so dass sich eine Person auf die Tiere konzentrieren kann.

    Die Fahrt würde ich gut planen und die administrative Abwicklung am Zoll vorher und vor Ort klären, um die Aufenthaltszeit so kurz wie möglich zu halten. Wenn ich also den Uebertritt in Weil / Basel plane, würde ich dort vorbeigehen, um die Abläufe und Oertlichkeiten bereits zu kennen. Allenfalls könnte der Ablauf an einem kleineren Zollamt wie zB Waldshut / Koblenz noch beschleunigt werden. Achtung: Meines Wissens ist die Tiereinfuhr nur bei zugelassenen Zollämtern möglich.

    Wenn die Tiere dann in ihrem neuen Zuhause sind, würde ich auch das Rupferproblem, das immer seine Gründe hat, angehen.

    Gruss
    bird.001
    Nachtrag:
    Als Transportbox, die man ja auch nachher benötigt, eignet sich ein professioneller Papageien - Transportkäfig. Dieser sollte nicht zu eng, aber auch nicht gross sein, damit eine Kurvenfahrt oder Bremsung keine Gefahr darstellt.

    Während der Autofahrt würde ich den Käfig zusätzlich mit einem Tuch teilweise abdecken. Mindestens so, dass eine Seitenwand geschützt ist. Das beruhigt und gibt etwas mehr Sicherheit.

    Gruss
    bird.001

    Hallo bird, andy

    Vielen danf für eure rasche antworten.

    das mit der ausfuhgenehmig und einfuhr, verzollung und artenschutzkontrolle haben wir alles abgeklärt, und wissen was wir genau machen müssen.

    uns ging es nur um den transport. Wir haben uns in der zwischenzeit für das auto etnschieden. Wir sind zu zweit, so können wir abwechselnd fahren, und eben auch mit den papageien unterhalten und co. Sie kennen uns ja leider noch nicht, wir werden aber vorgängig kleider von uns senden, damit sie schon mal unser duft kennen.

    Wir haben für beide papageien eine metallige katzentransportbox, diese mit den schubladen. Wir werden 2 tücher mitnehmen, um sie abzudecken, und können ja trotzdem jederzeit rein gucken. Wir werden äpfel und gurken reinmachen, damit sie die möglichkeit haben, flüssigkeit aufzunehemen, oder währe richtiges wasse doch besser? Was meint ihr?
    In diesen boxen können sie aufrecht sitzen, haben aber nicht zu viel platz. Genau wie bei der hundebox. :)

    was genau könnten wir denn geben vor der fahrt zur unterstützung?
    das könnte ja auch die noch besitzerin machen, oder? Bei den katzen gibt es den feliway und bei den hunden den adaptil, gibt es denn sowas tolles auch für die vögel?
    Das währe ja super!

    Liebe grüsse
    kurioso
    Hallo

    Zwei, drei Tage vorher wie auch nachher kann man die Tiere mit einem Multivitaminpräparat zusätzlich unterstützen. Die jetzige Besitzerin sollte zudem das bisherige Körnerfutter mitgeben. Erstens kann man dies durchaus auch während des Transportes abgeben und zweitens braucht man solches auch für die Futterumstellung.

    Gruss
    bird.001
    Haben die Papageien denn Gurken gerne?
    Ich würde ihnen Sachen anbieten, die sie mögen, viel Flüssigkeit enthalten und auch lecker sind, anbieten. Ich denke, ist auch ein Ausnahmezustand, dass auch etwas "Süsses" zugestanden werden darf. (Muss ja nicht gleich Zucker sein).

    Mein Papagei liebt Autofahren. Er ist jedoch immer zugedeckt, wenn er im Transportkäfig im Auto ist.
    Grüessli, Susanne :TOP:
    Hallo Kurioso
    ich habe einen meiner Timnehs (damals 15-jährig) aus Norddeutschland (dem Emsland) 650 Km im Auto nach Basel transportiert, was problemlos ging. Ich finde Autofahrten unproblematisch und transportiere meine beiden Grauen hie und da und sie sind es mittlerweile gewohnt. Jedes Tier hat seinen eigenen Transportkäfig, in den sie freiwillig einsteigen. Da ich alleine fahre, habe ich die zwei Boxen auf dem Beifahrersitz, sodass sie mich immer sehen können und ich mit ihnen sprechen kann. Die Boxen klemmen dann so zwischen Armaturenbrett und Rückenlehne, dass sie unverrutschbar sind. Ich decke sie mit einer Wolldecke gegen oben und die Fensterseite hin zu, erstens weil sie sonst zu viele Eindrücke von aussen haben (Tunnels, Lichter, Lastwagen), die sie erschrecken können. Zweitens schützt die Decke gegen Zugluft, die es im Auto immer hat. Man könnte die Käfige auch auf dem Rücksitz transportieren, muss sie dann aber so sichern (Gurt oder Spanngummis). Selbstverständlich muss man auf sanfte und defensive Fahrweise achten, also nur langsam beschleunigen, langsam durch Kurven fahren und brüske Bremsmanöver wenn immer möglich vermeiden.

    Bezüglich Grenzübertritt müsst Ihr beachten, dass Ihr nur an einer grossen, besetzten Zollstelle einreisen dürft, weil die Cites-Papiere bei der Einreise gestempelt werden müssen. Ich bin damals über die Autobahnzollanlage bei Basel eingereist, was absolut problemlos war (trotzdem es etwa 1 Uhr nachts war). Bitte daran denken, dass Ihr die Vögel innert 48 Stunden nach der Einreise dem Grenztierarzt vorführen müsst. Eine telefonische Voranmeldung hat sich bei mir gelohnt. Die Tierärztin hat mich angewiesen, den Vogel im Auto zu belassen und sie bei Ankunft nochmals kurz anzurufen. Darauf ist sie zum Auto gekommen, um den Vogel kurz anzusehen. Das hat ihm das Hin und Her erspart.
    Franziska
    mit Charlie, der Timneh-Dame (0-1-0, Jg.1999) und Timi (1-0-0, Jg.1995, zugezogen 10.01.2011)
    Hallo Kurioso

    falls die Vögel noch nicht da sind......

    Charlie schrieb:

    Jedes Tier hat seinen eigenen Transportkäfig,


    ....finde ich das einen wichtigen Punkt, vor allem, da ihr ja nicht wisst, wie die beiden auf das Autofahren reagieren. Sinnvoll auch, wenn ein Vogel aus was für einem Grund auch immer herausgefangen werden müsste. Transportboxen kann man oft von einem Tierheim ausleihen.
    Lieben Gruss von
    Lilo




    "Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, es ist die Illusion wissend zu sein."
    Stephen Hawking




    Charlie schrieb:

    Ich decke sie mit einer Wolldecke gegen oben und die Fensterseite hin zu, erstens weil sie sonst zu viele Eindrücke von aussen haben (Tunnels, Lichter, Lastwagen), die sie erschrecken können.


    So verschieden sind Papageien. Meine wollen jeweils raus sehen, die hocken auch zu hause immer am Fenster und schauen was so läuft im Garten, vor allem Jeanny ist da sehr neugierig. Rum geschrien haben sie jeweils nur am Rotlicht. Wahrscheinlich war's ihnen zu langweilig...
    Papageien haben keine Besitzer...Papageien haben Personal :-)



    Solange Menschen denken das Tiere nichts fühlen
    Müssen Tiere fühlen das Menschen nichts denken

    Lorli fährt auch gerne Auto. Sie wird aber immer abgedeckt. Auch schon wegen der möglichen Zugluft. Auch jetzt, wenn ich halt Tasifahren (passiv) muss und sie neben mir ist. Auch dann wird sie abgedeckt. Nur an einer Seite wird das Frottee-Tuch angehoben, damit sie ein Minimum an Licht hat. (Das Fottee-Tuch ist jedoch hell).
    In der damals alten Literatur, die ich hatte, wurde empfohlen, das Tier abzudecken.
    Grüessli, Susanne :TOP:
    Und, gibt es schon Neuigkeiten? War lange nicht hier und hab anscheinend viel verpasst...

    Meine Graupapageien fahren auch Auto, zwei werden aber Reisekrank. Wenn der Kropf leer ist, gehts ihnen aber gut.

    Mit Rocco bin ich auch mal von Nördlich von Hamburg bis München mit der Bahn gefahren, fand er sehr interessant. Müsste hier im Forum auch noch berichtet sein, meine ich.
    LG
    Dörnte